In der vergangen Woche habe ich das Empfangsgebäude wie auch den angebauten Güterschuppen mit den noch fehlende Details ergänzt. Für die Herstellung der Fensterläden waren diese Seitenwände von Faller-Hochbordwagen gut geeignet. Die Blumenkästen wurden aus den Mittelteilen von Echo-Toys-Fahrgestellen gesägt und zusammengeklebt. Noch etwas Islandmoos hinein, ein paar Farbtupfer dazu und fertig waren die Fenster.

Zur Beleuchtung nehme ich 19-V-Birnchen E10. Hier sieht man die Innenbeleuchtung. Die Außenlampen stammen von BELI, mit 38 mm Durchmesser der Lampenschirme. Ich habe hier allerdings andere Birnchen dazu genommen, die einen Durchmesser von 15 mm haben. Die sehen schöner aus und leuchten auch wärmer und ohne zu blenden.

Bei dem Lokschuppen hatte ich die Fallrohre aus Kabel gefertigt. Das ging ganz gut. Ich hätte die Sache aber auch einfacher haben können, wenn mir dieser Kleiderbügel rechtzeitig aufgefallen wäre. Er besteht aus 7,5 mm Voll-PVC. Der Durchmesser entspricht in 1:16 genau 120 mm. Es gibt die Bügel in vielen Farben, auch in silbergrau. Letzteres passt genau zu den Dachrinnen von Bruder. Kosten: 10 Kleiderbügel für 2,99 € im Supermarkt. Das ist eine Menge „Rohr“ für wenig Geld.
Man kann das Material mit der Heißluftpistole biegen. Dazu braucht es allerdings einige Übung. Ich habe mir dafür eine kleine Biegelehre aus MDF gemacht. Man darf die Sache nicht zu heißt machen, sonst verbrutzelt die Oberfläche. Schön sachte anwärmen und langsam biegt, dann klappt das. Befestigt sind die Fallrohre mit dünnen Nägeln. Da werden ganz einfach kleine Plastikringe, die ich von ausgedienten Filzstifthülsen abgeschnitten habe, als Muffen drüber geschoben und mit ein wenig Kleber arritiert.

So ein Bahnhof braucht natürlich auch eine Bahnhofsuhr. Die habe ich aus 2 mm Polystyrol-Resten gebastelt. Das Zifferblatt wurde aus dem Internet ausgedruckt.

Dann musste noch der Hintergrund des Bahnhofsgebäudes gestaltet werden. Ich habe dazu mit Acrylfarbe ein Haus mit vielen Fenstern und zwei Bäume gemalt. Dabei habe ich versucht, den Stil von Vincent van Gogh zu imitieren, was mir nur in Ansätzen gelungen ist. Also brauche ich mir deshalb auch kein Ohr abzuschneiden. Und so sieht das Ganze dann an der Wand aus, bei dem zweiten Bild in stockfinsterer Nacht.

Wie man sieht, hat auch noch eine Stellwand mit Fahrplänen von Playmobil ihren Platz gefunden. Damit ist das Projekt Empfangsgebäude mit Güterschuppen abgeschlossen.