#1

Empfangsgebäude mit Güterschuppen

in Bauwerke 20.11.2013 23:31
von bricoleur • 254 Beiträge

Februar 2013

Nach Fertigstellung des überdachten Lokunterstandes hatte ich als drittes Bauwerk auf meiner Kellerbahn-Anlage das Empfangsgebäude von Bruviller les Bains (Bad Brauweiler), nebst angebautem Güterschuppen, in Angriff genommen. Der Rohbau entstand aus 12 mm MDF-Platten. Das Dach stammt von BRUDER.

Beim Maßstab 1:16 – immerhin alles doppelt so groß wie bei der Baugröße 1 und mit dem achtfachen Volumen – muss man natürlich mit dem vorhandenen Platz sparsam umgehen, auch wenn er ausreichend zu sein scheint. Mit Schmalspur geht das noch ganz gut und die Gebäude sind da ja in der Regel auch nicht allzu groß. Aus diesem Grund wurde der Bau auch nur als Relief ausgeführt.



Das Relief lässt sich in die beiden Schrauben an der Wand einhängen und kann – auch nach Fertigstellung – mit einem Griff herausgehoben werden. Im Anschluss folgt das Relief des Güterschuppens mit Laderampe.

Für die Fenster wurden Rahmen – wie auch die Tür für den Eingang – aus 2 mm Polystyrol gesägt.



Die Rahmen wurden lackiert und auf „Glas“ geklebt. Ich verwende für die Fensterscheiben Verpackungsteile. Sehr gut eignen sich dafür CD-Hüllen. Selbst neu gekauft kommt man kaum günstiger an das Material. Von hinten wird dann noch ein Stück Mullbinde als Gardine aufgeklebt (natürlich nur an den äußeren Rändern). Dann kann man die Fenster wie auch die Tür in die vorgesehenen Öffnungen von innen einfügen und befestigen.



Das Schiebetor des Güterbodens habe ich aus 4 mm Sperrholz gefertigt. Es lässt sich nicht öffnen. Dahinter ist ja nichts. An dem Bahnhofsrelief fehlen natürlich noch viele Teile (z.B. Fensterläden, Blumenkästen, Außenlampe, Schilder, Fahrplan, Fallrohre), die nach und nach angebracht werden, so wie ich das geeignete Zeug dafür finde. Und die Kellerwand soll auch noch als Hintergrund gestaltet werden.

Inzwischen wurde ein Briefkasten angebracht. Das ist ein Teil von Playmobil, ein Standmodell für die kleinen PM-Männchen. Bei 1:16 kann man den Kasten an die Wand hängen.


zuletzt bearbeitet 06.11.2014 17:15 | nach oben

#2

RE: Empfangsgebäude mit Güterschuppen

in Bauwerke 21.12.2013 20:20
von bricoleur • 254 Beiträge

In der vergangen Woche habe ich das Empfangsgebäude wie auch den angebauten Güterschuppen mit den noch fehlende Details ergänzt. Für die Herstellung der Fensterläden waren diese Seitenwände von Faller-Hochbordwagen gut geeignet. Die Blumenkästen wurden aus den Mittelteilen von Echo-Toys-Fahrgestellen gesägt und zusammengeklebt. Noch etwas Islandmoos hinein, ein paar Farbtupfer dazu und fertig waren die Fenster.



Zur Beleuchtung nehme ich 19-V-Birnchen E10. Hier sieht man die Innenbeleuchtung. Die Außenlampen stammen von BELI, mit 38 mm Durchmesser der Lampenschirme. Ich habe hier allerdings andere Birnchen dazu genommen, die einen Durchmesser von 15 mm haben. Die sehen schöner aus und leuchten auch wärmer und ohne zu blenden.



Bei dem Lokschuppen hatte ich die Fallrohre aus Kabel gefertigt. Das ging ganz gut. Ich hätte die Sache aber auch einfacher haben können, wenn mir dieser Kleiderbügel rechtzeitig aufgefallen wäre. Er besteht aus 7,5 mm Voll-PVC. Der Durchmesser entspricht in 1:16 genau 120 mm. Es gibt die Bügel in vielen Farben, auch in silbergrau. Letzteres passt genau zu den Dachrinnen von Bruder. Kosten: 10 Kleiderbügel für 2,99 € im Supermarkt. Das ist eine Menge „Rohr“ für wenig Geld.

Man kann das Material mit der Heißluftpistole biegen. Dazu braucht es allerdings einige Übung. Ich habe mir dafür eine kleine Biegelehre aus MDF gemacht. Man darf die Sache nicht zu heißt machen, sonst verbrutzelt die Oberfläche. Schön sachte anwärmen und langsam biegt, dann klappt das. Befestigt sind die Fallrohre mit dünnen Nägeln. Da werden ganz einfach kleine Plastikringe, die ich von ausgedienten Filzstifthülsen abgeschnitten habe, als Muffen drüber geschoben und mit ein wenig Kleber arritiert.



So ein Bahnhof braucht natürlich auch eine Bahnhofsuhr. Die habe ich aus 2 mm Polystyrol-Resten gebastelt. Das Zifferblatt wurde aus dem Internet ausgedruckt.



Dann musste noch der Hintergrund des Bahnhofsgebäudes gestaltet werden. Ich habe dazu mit Acrylfarbe ein Haus mit vielen Fenstern und zwei Bäume gemalt. Dabei habe ich versucht, den Stil von Vincent van Gogh zu imitieren, was mir nur in Ansätzen gelungen ist. Also brauche ich mir deshalb auch kein Ohr abzuschneiden. Und so sieht das Ganze dann an der Wand aus, bei dem zweiten Bild in stockfinsterer Nacht.



Wie man sieht, hat auch noch eine Stellwand mit Fahrplänen von Playmobil ihren Platz gefunden. Damit ist das Projekt Empfangsgebäude mit Güterschuppen abgeschlossen.


zuletzt bearbeitet 13.10.2019 20:56 | nach oben


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