#1

Diesellok LT 23 – vierachsige Lok aus Playmobil-Teilen

in Schienenfahrzeuge 27.05.2014 20:07
von bricoleur • 254 Beiträge

Die CFEB benötigt eine etwas größere und stärkere Diesellok. Eine solche will ich aus Playmobil-Teilen bauen, so ähnlich wie die erste Lok LT 21:
Diesellok LT 21

Ich habe zwar schon einen größeren Diesel in Arbeit. Das soll aber ein Modell einer ganz bestimmten Lok werden. Und wie das bei einigermaßen exaktem Modellbau ist, steckt der Teufel meist im Detail. Es fehlen diverse Elemente und das Projekt kommt ins Stocken. Deshalb liegt der Weiterbau der GEBUS-Lok LT 22 zurzeit auf Eis:
GEBUS-Lok – ex Zillertalbahn D7

Unterdessen gönne ich mir eben die Freiheit eines so genannten Freelance-Modells. Die Idee ist, eine vierachsige Lok mit zwei Antrieben und Funkfernsteuerung zu basteln. Dafür nehme ich zwei große E-Loks von Playmobil auseinander. Für das Fahrgestell benötige ich jeweils einen halben Rahmen mit Antriebsdrehgestell.

Den Aufbau mache ich aus zwei Führerhäusern von kleinen PM-Dieselloks und als Motorraum nehme ich eine ehemalige Aufbewahrungsbox für Dias aus Polystyrol.



Das Führerhaus muss etwas vergrößert werden, so wie schon bei der LT 21. Ich zeige das hier etwas genauer. Das erste PM-Führerhaus wird unmittelbar über dem Boden abgesägt. Man macht das am besten mit einer Japansäge, indem man, auf einer stabilen Höhenunterlage aufgelegt, das Gehäuse schön gerade rundherum einsägt. Das ist dann das Oberteil. Das Unterteil sägt man auf einer Höhe von 35 mm aus dem zweiten PM-Führerhaus.



Um die beiden Führerhausteile zu verbinden, werden Streifen aus 2 mm PS eingeklebt. Produktionsbedingt sind die Wände leicht konisch. Deshalb müssen die Teile bis zur Aushärtung des Klebers fest aufeinander fixiert werden. Noch zum Material: Die PM-Teile sind aus ABS. Das lässt sich sehr gut mit PS verkleben. Ich nehme dafür UHU-Allplast.



Dann habe ich noch die Dia-Box für den Motorvorbau auf Maß gesägt. Nun kann man die Form des Aufbaus – Gesamtlänge 380 mm – bereits erkennen.


zuletzt bearbeitet 24.04.2018 00:01 | nach oben

#2

RE: Diesellok LT 23 – vierachsige Lok aus Playmobil-Teilen

in Schienenfahrzeuge 18.08.2014 17:49
von bricoleur • 254 Beiträge

Aufbau des Fahrgestells

Für den Rahmen habe ich zwei halbe Rahmen der großen Playmobil-E-Lok, und zwar die Seiten, an denen sich die Antriebsdrehgestelle befanden, aneinander gefügt. Auf dem Top wurden alle überstehenden Teil abgesägt, so dass das eine grade Fläche ergibt.



Die beiden Antriebsdrehgestelle stamme ebenfalls von den og. Loks. Bei ihnen wurden die Boxen für die Akkus bzw. Batteriehalter abgesägt. Die Drehgestelle sind zwar beide motorisiert, die Fernsteuer-Elektronik kommt aber nur in das hintere von beiden. Die Antenne wird ins Führerhaus ragen.



Auf das Top der des Rahmen habe ich dann noch eine Grundplatte aus 3 mm PS geklebt.


zuletzt bearbeitet 24.04.2018 00:03 | nach oben

#3

RE: Diesellok LT 23 – vierachsige Lok aus Playmobil-Teilen

in Schienenfahrzeuge 12.10.2014 23:31
von bricoleur • 254 Beiträge

Nach längerer Pause kam ich heute wieder dazu, an meiner Fantasie-Diesellok weiter zu basteln. Ich habe Führerhaus und Motorraum auf das Fahrgestell geschraubt. Der Kühlergrill wurde aus einem Reststück eines Fensterelements von BRUDER gefertigt. Die Türen der Seitenöffnungen am Motorraum sind aus den übrig gebliebenen Motorhauben der beiden kleinen Playmobil-Loks ausgesägt und dort aufgeklebt worden. Die Lok passt noch auf meine kleine Drehscheibe bei der Kellerbahn.



Im offenen Motorraum kann man den dort eingepassten 6-Volt-Bleiakku sehen. Im Führerhaus schaut die Antenne der Fernsteuerung, die sich im hinteren Drehgestell befindet, aus dem Boden.


zuletzt bearbeitet 24.04.2018 00:04 | nach oben

#4

RE: Diesellok LT 23 – vierachsige Lok aus Playmobil-Teilen

in Schienenfahrzeuge 19.10.2014 20:27
von bricoleur • 254 Beiträge

Die Diesellok wird mit der bei der CFEB üblichen Kupplungsart ausgerüstet.
Mittelpuffer-Kupplungen
Das geht hier ganz einfach: Die original Kupplungsbügel von Playmobil kann man aus dem Drehgestell herausnehmen. Dann wird der „Flaschenöffner“ abgesägt. Nun kann man die angepasste Mittelpuffer-Kupplung auf den Rest drauf schrauben. Das ganze lässt sich wie zuvor in den Kopf des Drehgestells einstecken.



Inzwischen habe ich schon mal das Dach des Führerhauses lackiert. Die Signalhörner wurden aus Megaphonen von Playmobil gemacht. Das letzte Bild zeigt die Lok bei einem Testlauf die Rampe hinauf. Sie schafft ihn mit zwei schwerbeladenen Vierachsern ohne Anstrengung.


zuletzt bearbeitet 24.04.2018 00:05 | nach oben

#5

RE: Diesellok LT 23 – vierachsige Lok aus Playmobil-Teilen

in Schienenfahrzeuge 18.11.2014 20:23
von bricoleur • 254 Beiträge

Der Fahrgestellrahmen wurde rot lackiert und erhielt an den Pufferbohlen gelbe Warnstreifen. Auf dem ersten Bild sieht man, wie die Pufferbohlen zuvor mit Papier abgedeckt wurden. Aus Rohren von Playmobil und Plastikteilen aus der Wühlkiste habe ich sechs Scheinwerfer gebastelt. Die Aufstiegstritte wurden aus Messingblech gemacht.



Nebenbei entstand ein Auspuff aus einem Teil eines verschrotteten Feuerwehrautos. Die geriffelten Laufbleche wie auch die Deckel der Batteriekästen stammen ebenfalls davon. Und so ist das Fahrgestell schon mal fertig. Als nächstes steht die Vollendung der Aufbauten auf dem Plan.


zuletzt bearbeitet 24.04.2018 00:07 | nach oben

#6

RE: Diesellok LT 23 – vierachsige Lok aus Playmobil-Teilen

in Schienenfahrzeuge 20.11.2014 20:46
von bricoleur • 254 Beiträge

Inzwischen wurde der Motorvorbau lackiert und die Elektrizität eingebaut. Der Lautsprecher bekam seinen Platz unter der Geräuschelektronik. Auf der echten Seite habe ich den Ein- /Aus-Schalter installiert. Man sieht dort auch die Minuspol-Ladebuchse. Der Pluspol mit rotem Ring befindet sich genau auf der anderen Seite.



Die Loklampen sind ohne Licht, können aber ggf. mit LED nachgerüstet werden. Ich selbst brauche an der Lok keine Beleuchtung. Nachdem alles verdrahtet ist und auch funktioniert, kann die Lok schon fahren.


zuletzt bearbeitet 24.04.2018 00:08 | nach oben

#7

RE: Diesellok LT 23 – vierachsige Lok aus Playmobil-Teilen

in Schienenfahrzeuge 22.11.2014 20:48
von bricoleur • 254 Beiträge

Heute war die Inneneinrichtung des Führerhauses an der Reihe:

Fensterscheiben aus Plexiglas eingeklebt, das Führerpult mit Playmobil-Teilen hergerichtet, die Knäufe der Hebel sind Stecknadelköpfe, eine kleine Uhr aus der Bastelkiste, Feuerlöscher von Playmobil in die Ecke und den Lokführer
Figuren für den Maßstab 1:16
am Boden festgeschraubt. Den „Flaschenöffner“ habe ich als Führung für die Antenne an die Rückwand geklebt. Diese biegt sich nämlich sonst sehr eigenwillig in alle möglichen Richtungen.



Führerhaus und Motorhauben bekamen dann noch Zierlinien, die ich aus einem PVC-Klebeband ausgeschnitten habe.

Das Finale naht unaufhaltsam.


zuletzt bearbeitet 24.04.2018 00:09 | nach oben

#8

RE: Diesellok LT 23 – vierachsige Lok aus Playmobil-Teilen

in Schienenfahrzeuge 23.11.2014 18:13
von bricoleur • 254 Beiträge

So ist sie nun fertig.

LüP 420 mm
Höhe 210 mm
Breite 120 mm
Gewicht 2750 g

Sicherlich kommt das eine oder andere noch dran – z.B. Brems- und Heizungsschläuche – sobald ich was passendes finde.





Hier sieht man den Größenunterschied zu meiner ersten Lok LT 21. Die Zugkraft ist recht ordentlich, wie man auf der Bergfahrt feststellen kann. Es lässt sich noch etwas mehr dran hängen. Richtig gefordert wird die Lok dann im Frühjahr, bei schönem Wetter auf der Gartenbahn.


zuletzt bearbeitet 24.04.2018 00:11 | nach oben

#9

RE: Diesellok LT 23 – vierachsige Lok aus Playmobil-Teilen

in Schienenfahrzeuge 22.07.2015 20:07
von bricoleur • 254 Beiträge

Kleine Gewichtszulage

Bei den Tests auf der Gartenbahn stellte sich heraus, dass die Antriebsachsen bei Grenzlast anfangen zu springen. Dies lag zum einen daran, dass das Gewicht der Drehgestelle mehr in Richtung Mittelpuffer verlagert war und zum anderen bedingten natürlich die Gummireifen der Antriebsachsen, dass die Räder beim Durchdrehen leicht hopsen.

Nun hatte ich noch zwei massive Messingklötze, á 130 g, in der Bastelkiste, die genau auf die Enden der Antriebsblöcke passten. Also habe ich diese da drauf geschraubt.



Die beiden Gewichte berühren sich in engen Kurven fast, was aber nicht hindert. Jetzt sind die Drehgestelle ausgewogen und die Antriebsachsen springen nicht mehr.


zuletzt bearbeitet 24.04.2018 00:12 | nach oben


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